Erlebnisse in der Natur

Naturforscher und NachteulenMit verschiedenen Sinnen die Natur wahrnehmen

Zeit: 90 Minuten, TN: 12–24 Kinder oder Jugendliche,  Ort: Wald oder Wiese am Waldrand

Den Wald einmal mit den Ohren einer Nachteule kennenzulernen, Spiele aus Naturmaterialien zu erfinden oder „Fußfühlung“ mit dem Waldboden aufzunehmen – dies alles öffnet den Blick sowohl für den eigenen Körper als auch für den Wald. Solche Naturbegegnungen schulen wiederum auch das Bewusstsein und regen dazu an, sich naturverträglich in der Umgebung zu bewegen.
Die beschriebene Einheit kann an verschiedene Altersgruppen angepasst werden.
August 2014


ErlebnissportNatur erleben

Zeit: 90 Minuten, TN: Erwachsene, Familien,  Ort: Wald/Wäldchen (Bitte im Vorfeld erkundigen, ob die Wege verlassen werden dürfen
Hinweis: Auf entsprechend der Witterung angepasste Kleidung achten. Am meisten Spaß macht die Einheit, wenn es warm ist, und eine „stickige“ Halle zu einer ruhigen Einheit draußen einlädt.

Bei der Sportjugend NRW im LandesSportBund Nordrhein-Westfalen steht das ganzheitliche Handeln im Vordergrund, wobei die Vermittlung, Wahrnehmung
und Reflexion von Sinnesempfindungen als ein Gemeinschaftserlebnis eine sehr bedeutende Rolle haben. Freiwilligkeit ist dabei das oberste Gebot! Im folgenden Stundenbeispiel werden „kleine“ Erlebnisse im Wald vorgestellt, die dazu anregen sollen, die Natur bewusster wahr zu nehmen und die Sinne für die Natur zu sensibilisieren. Wichtig ist, dass die TN ausreichend Zeit bekommen ihre
eigenen „Erlebnisse“ zu machen und sich über diese aus zu tauschen.
August 2002


Im Dunkeln ist gut munkeln? - Folge 2Aktionen und Spiele bei Nacht

Zeit: 60-120 Minuten, TN: ab ca. 6 Jahre; ab ca. 10 Personen (Jede Gruppengröße möglich, die die Bildung von Kleingruppen zulässt).,  Ort: Jugendherbergs-/Schullandheimgelände, Wald-/Wiesengelände, bei den Geländespielen (s. nächste Folge) den Spielbereich nicht zu groß wählen, damit
auch etwas "passiert"

Aktionen in der Dunkelheit wie die Nacht-Rallye (siehe Artikel 3/98) können die Grundlage für weitere Spiele in der Nacht sein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennen wahrscheinlich einen Großteil des Geländes, sind mit den Bedingungen und Verhaltensregeln in der nächtlichen Natur vertraut und können ggf. eigene Ideen umsetzen und neue Formen und Varianten entwickeln. An dieser Stelle sollen einige Spielformen näher erläutert werden
April 1998


Im Dunkeln ist gut munkeln? - Folge 1Aktionen und Spiele bei Nacht

Zeit: 60-120 Minuten, TN: ab ca. 6 Jahre; ab ca. 10 Personen (jede Gruppengröße
ist möglich, die die Bildung von Kleingruppen zulässt).,  Ort: Jugendherbergs-/Schullandheimgelände, Wald-/Wiesengelände, bei den Geländespielen (s. nächste Folge) den Spielbereich nicht zu groß wählen, damit
auch etwas "passiert"

Dem Gefühl von Einsamkeit und Gemeinsamkeit, dem Träumen, Abschalten, und Phantasieren wird Raum gewährt. Weil nicht alles sichtbar ist, bleibt vieles ungewiss.
Allerdings ist es notwendig, vom typischen "Standardprogramm" einer  "Nachtwanderung" abzuweichen, um hierin erfahrene Teilnehmer/innen für Aktionen und Spiele im Dunkeln neu zu motivieren. Hierbei ist es nicht nötig, das Nachterlebnis durch erschreckende Aktionen "aufzuwerten".
März 1998


(Keine) Angst vor DunkelheitVerhaltensprävention für Mädchen

Zeit: 90 Minuten, TN: 10-16 Mädchen, die sich bereits kennen; aufgeteilt in altersgerechte Gruppen; 6- 8, 8- 10, 10- 13, 14- 17 Jahre,  Ort: Turnhalle oder ein größerer Bewegungsraum, vorteilhaft ist die Möglichkeit der Nutzung von Fluren, Außenräumen etc.

Ziel der nun vorgestellten Stunde ist eben diese Bewusstmachung der eigenen Fähigkeiten als Grundlage für selbstbewusstes und - wenn nötig - abwehrbereites Verhalten.
Januar 1998


Winterspiele in der NaturDem Yeti auf den Fersen- geheimnisvolle Spuren im Schnee

Zeit: ca. 60-90 Minuten, TN: ca. 15 Kinder im Alter von 6-14 Jahren, 3-4 Erwachsene als Betreuung oder auch nur einfach Familien o.ä. Gruppierungen. ,  Ort: In der Natur

Hitze, Kälte, Wind, Hunger, Durst, Sehnsüchte nach einem warmen Bett, trockener Kleidung, ein warmes Bad als etwas Besonderes zu genießen, vom Wind aufgepeitschte Schneekristalle oder Regentropfen zu fühlen, Wärme in den Körper
(zurück-)kriechen zu spüren usw. sind Dinge, die uns in unserer hochtechnisierten Umgebung immer mehr verloren gehen. Es sind die "einfachen Dinge", die uns wieder reizen. Der Winter ist für viele eine Zeit der Ruhe und Besinnung. 
Dezember 1997


Erlebnisse in der NaturWo ist Süden? Was ist ein Altweibersommer? Woher kommt das Wasser? Warum gibt es Tag und Nacht? ...

Zeit: 60-90 Minuten, TN: ca. 15 Kinder im Alter von 10-14 Jahren, 3-4 Erwachsene als Betreuung oder Familien,  Ort: draußen

Die o.g. Fragen sind uns alle geläufig. Kinder entwickeln ein eigenständiges Interesse und Verständnis für die Natur. Sie sollen mit den nachfolgenden Spielen die Vielfalt und die Schönheiten der Natur "erleben" und durch das "Natur-erleben" eine positive Einstellung zur Natur und zu sich selbst finden. Das Erkennen von Naturgesetzmäßigkeiteil im Kleinen hilft, später Entscheidungen im Großen verantwortungsbewusst zu treffen.
Juli 1996